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"Life in a Day"

Ridley Scott produziert Filmexperiment für Google

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Im Rahmen des Projekts "Life in a Day" will Google versuchen, das Leben der 6,7 Milliarden Menschen weltweit möglichst facettenreich zu dokumentieren.

Jeder, der eine Kamera besitzt, ist aufgerufen, diese am 24. Juli auf alles draufzuhalten, was ihm dafür filmenswert erscheint - und das Resultat dann zum "Life-in-a-Day"-Kanal bis spätestens 31. Juli bei YouTube hochzuladen.

Der Regisseur Kevin Macdonald ("The Last King of Scotland") wird das Material sichten und aus den seiner Meinung nach überzeugendsten Clips einen Dokumentarfilm zusammenschneiden. Der wiederum wird von Ridley Scott ("Blade Runner", "Thelma & Louise") produziert und soll beim unabhängigen 2011 Sundance Film Festival Premiere feiern.

Alle Einsender, deren Clips im Final Cut vertreten sind, werden als Co-Regisseure erwähnt; 20 ausgewählte Filmer dürfen sogar die Premiere miterleben. Alle eingesandten Videos verleiben überdies als "Zeitkapsel" für nachfolgende Generationen (falls die noch mit Google und YouTube hantieren sollten) im YouTube-Kanal.