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Richter stoppt umstrittene Gator-Werbung

15.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - US-Bundesrichter Claude Hilton hat am vergangenen Freitag einem Antrag von insgesamt sieben Verlagen auf eine einstweilige Verfügung gegen die Internet-Firma Gator stattgegeben. Diese muss auf deren Seiten ihre umstrittene Popup-Werbung, die Banner auf Internet-Seiten gezielt überdeckt, einstellen. Geklagt hatten unter anderem Dow Jones ("Wall Street Journal"), "New York Times" und "Washington Post" (Computerwoche online berichtete). Sie sehen ihr Copyright verletzt und befürchten Umsatzausfälle. Im August wird wird der Richter nach Angaben von Klägeranwalt Terence Ross einen Prozesstermin festlegen; die Verhandlung soll noch vor Ende des Jahres beginnen. (tc)