Nach Insolvenz

Reutax ist zurück

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Der Heidelberger Personaldienstleister zieht nach den ersten 180 Tagen eine positive Bilanz.

Das Unternehmen hatte im August 2013 das Insolvenzverfahren abgeschlossen und mit einem anderen Gesellschafter den Neuanfang gewagt. Der Personaldienstleister gehört nun privaten Investoren aus dem Umfeld des Finanzinvestors Rantum Capital aus Frankfurt am Main.

Der Reutax-Firmensitz in Heidelberg.
Der Reutax-Firmensitz in Heidelberg.
Foto: Wikimedia Commons Rudolf Stricker

Ziel der neuen Vorstände Marko Albrecht (CEO) und Gerrit Ahlers (COO) ist es, Reutax fortzuführen. "Wir wollen wieder als zuverlässiger Partner wahrgenommen werden", betont der neue Firmenchef Albrecht. In den nächsten Monaten wolle man den Freiberuflern zusätzliche Services anbieten. Hierfür seien auch Neueinstellungen vorgesehen. Ehrgeiziges Ziel sei, wieder zu den drei führenden Personaldienstleistern für IT- und Engineering-Fachleute aufzusteigen.

Krisenjahr 2013

Die insolvente Reutax-Tochter Lenroxx, die IT-Freiberufler in Projekte vermittelte, hatte im vergangenen Jahr weiter gearbeitet, um der Muttergesellschaft lukratives Abschlussgeschäft zu verschaffen. Dieser Schuss ging nach hinten los: Das Modell hat die gesamte Reutax-Gruppe in die Pleite gestürzt.

Eine Gruppe von Investoren, die der mittelständischen Investmentgesellschaft Rantum Capital GmbH nahestehen, hat darauf im Wege der übertragenden Sanierung die Unternehmen der insolventen Reutax AG und Reutax Temp GmbH übernommen. Übernommen wurden auch alle Arbeitnehmer beider Gesellschaften. Auf der Strecke blieb die Tochter Lenroxx, die vom Insolvenzverwalter abgewickelt wurde.

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