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Relaunch bei Jahn-Behörde und Katastrophenamt

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Moderne Webseiten für mehr Transparenz und Bürgernähe: Die Stasi-Unterlagenbehörde und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz haben neue Internetauftritte.
Foto: HaywireMedia - Fotolia.com

Die Stasi-Unterlagenbehörde hat eine neue Homepage. Realisiert haben die Website die Unternehmen Materna und Aperto. Auf dem erneuerten Internetportal sollen sich Bürger nutzerfreundlich und nun auch multimedial über die Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde informieren können.

Die neue Homepage des Stasi-Archivs stellt persönliche Geschichten in den Vordergrund.
Die neue Homepage des Stasi-Archivs stellt persönliche Geschichten in den Vordergrund.
Foto: Johannes Klostermeier

Allein im vergangenen Jahr stellten 85.000 Menschen bei der Stasi-Unterlagen-Behörde einen Antrag auf individuelle Akteneinsicht. Die Website ist zentraler Informationspunkt für die Aufklärungsarbeit der Behörde und gibt einen Überblick über 111 Kilometer Akten, 39 Millionen Karteikarten, 1,4 Millionen Fotos und zahlreiche Videos und Tonbänder aus den Abhörzentralen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit.

Das Online-Angebot soll über die Arbeit und die Leistungen der Behörde aufklären, Geschichte mit Geschichten in Form von Artikeln und Dokumenten auf Basis der Archivbestände erzählen und Historie anhand von Zeugnissen und Quellen lebendig machen.

Laut den Angaben der Macher sei die neue Website jetzt "aufgeräumt und klar, zentrale Elemente erreichen die User mit wenigen Klicks". Die Behörde habe sich dafür entschieden, persönliche Geschichten und Berichte in den Vordergrund der Website zu rücken, um so einen emotionalen Zugang zur Vergangenheit zu ermöglichen.

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