CW-Benchmark

Redundanter Speicher ist teuer

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Mit zunehmenden Anforderungen an Ausfallsicherheit steigen die Kosten für Storage. Der Benchmark-Preis für gemäß Raid 5 gespiegelten Plattenspeicher beläuft sich auf knapp über 2,80 Euro pro GB und Monat.

Im professionellen Umfeld sind Informationen oft erfolgskritisch und werden daher hochverfügbaren Speichersystemen bereitgestellt. Die Leistungen umfassen zentrale Storage Area Networks (SAN) im Rechenzentrum einschließlich der erforderlichen Anschlüsse sowie die Störungsannahme und Fehlerbeseitigung durch den First-Level-Support. Je nach Ausfallsicherheit variieren die Kosten: Economy-Speicher auf einem redundant ausgelegten SAN-Gerät mit nach Raid 5 (siehe auch: "Die verschiedenen Raid-Verfahren") gespiegeltem Plattenplatz schlägt laut Erhebung des Benchmark-Spezialisten Maturity mit durchschnittlich 2,83 Euro pro Gigabyte und Monat zu Buche. Im Katastrophenfall kann es zum Datenverlust kommen, weil gespiegelte Daten im selben Rechenzentrum liegen.

Eine Premium-Ausstattung mit hoch redundanten SAN-Geräten mit SRDF (Symmetrix Remote Data Facility) und jeweils nach Raid 1 gespiegeltem Plattenplatz verschlingt 5,78 Euro pro GB und Monat. Fällt eine Platte aus, steht flugs Ersatz bereit, so dass die Redundanz innerhalb kürzester Zeit gewährleistet ist.

Was kostet Ihre Speicherumgebung? Diskutieren Sie mit unter www.computerwoche.de/benchmark.

Das kostet ein LAN-Port

Abgaben in Prozent
Abgaben in Prozent

In der vergangenen Online-Umfrage haben wir den LAN-Betrieb zur Diskussion gestellt. Je Port hat Maturity einen monatlichen Durchschnittspreis von 3,90 Euro ermittelt. Doch die Hälfte der Teilnehmer gab an, bei ihnen beliefen sich die Kosten auf 4,50 Euro pro Monat und mehr.