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Red Hat profitiert von steigender Linux-Nachfrage

21.09.2004

Der Linux-Distributor Red Hat konnte Umsatz und Profit im zweiten Geschäftsquartal 2004/05 (Ende: 31. August) deutlich verbessern. Wie das Unternehmen aus Raleigh, North Carolina, bekannt gab, kletterte der Nettoprofit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,6 Millionen auf 11,8 Millionen Dollar. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um 60 Prozent auf 46,3 Millionen Dollar. Von der Nachrichtenagentur "Reuters" befragte Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 47,6 Millionen Dollar gerechnet.

Nach eigenen Angaben verkaufte Red Hat im Berichtszeitraum 144.000 Enterprise-Linux-Abonnements, verglichen mit nur 29.000 im Vorjahresquartal. Dabei schloss die Company für ihren Enterprise-Linux-Server insgesamt 115.000 neue oder verlängerte Wartungs- und Support-Verträge ab. In den Bereichen HPC/Hosting Marketplace und Desktops konnte der Anbieter 29.000 neue Abonnenten werben. Viele der Abschlüsse wurden dabei laut Red Hat mit Kunden getätigt, die von Unix auf Linux wechselten: Beispielsweise habe ein Chipentwickler 3000 Sun-Solaris-Server mit Red-Hat-Linux-Systemen abgelöst, teilte Firmenchef Matthew Szulik auf der Telefonkonferenz am Montag mit. Außerdem verwies er auf einen europäischen Einzelhandelskonzern, der im abgelaufenen Dreimonatszeitraum 10.000 Desktop-Linux-Lizenzen bestellt hatte. Die Namen der Kunden wurden allerdings nicht genannt. (mb)