Entwicklung

Red Hat präsentiert zweite JBoss-Generation

Portfolio-Edition nennt Red Hat Version 2 seiner Entwicklungsumgebung "JBoss Developer Studio".

Seit heute stellt Red Hat die neue, vollständige Entwicklungsumgebung JBoss Developer Studio 2.0 Portfolio Edition zur Verfügung. Das auf Eclipse basierende Toolset wurde nicht nur funktional erweitert, sondern enthält nunmehr auch die JBoss-Enterprise-Application- sowie die Portal-, SOA- und Data-Services-Plattformen. In einem einzigen Komplettpaket liegt damit eine integrierte Entwicklungsumgebung vor, mit der sich Rich Internet Applications (RIAs), geschäftskritische Unternehmensanwendungen sowie Integrationsservices erstellen lassen, heißt es bei Red Hat. Es gehe nicht nur darum, Entwicklern ein neues Werkzeug-Set an die Hand zu geben, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu bieten, für unternehmensweite Projekte auf derselben Codebasis arbeiten zu können, wie sie mit den JBoss Enterprise Middleware Plattformen und dem entsprechenden Komplettsupport vorliegt.

Das JBoss Developer Studio enthält ein umfangreiches Toolset zur Entwicklung von hoch-interaktiven Anwendungen und Services. Dabei werden Techniken wie Seam, Java EE, Ajax und Portlets im Rahmen einer auf Standards basierenden Service-orientierten Architektur genutzt. Die Portfolio Edition verkürzt laut Red Hat zudem die Zeitspanne zwischen Entwicklung und Deployment, indem sie das komplette Portfolio der JBoss-Enterprise-Laufzeitumgebungen und -Werkzeuge nutzt. Hierzu zählen:

  • OpenJDK

Einzelne Entwickler oder Entwicklergruppen können die JBoss Developer Studio Portfolio Edition im Rahmen des Subskriptionsmodells beziehen. Dieses beinhaltet ausschließlich den Zugang zum Code sowie zu Patches und Updates, nicht aber den Entwicklersupport. Hierfür ist es nötig, separat eine Red Hat Entwickler-Subskription zu erwerben. Beides ist online im Red Hat Store oder über einen Vertriebsmitarbeiter von Red Hat möglich.