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Red Hat plant Virtualisierungs-Features

02.11.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Red Hat will die gegen Ende 2006 erwartete Version 5 seiner Distribution "Enterprise Linux" mit Virtualisierungstechnik ausstatten. Das Betriebssystem soll sich zur umfassenden Management-Plattform inklusive Funktionen zur Sicherheit und Speicherverwaltung entwickeln, erklärte Timothy Yeaton, Marketing-Chef des Unternehmens. Bezüglich der Virtualisierung veröffentlichte Red Hat selbst allerdings keine Details. Es darf jedoch vermutet werden, dass die Company in dieser Hinsicht auf Version 3 von Xen setzen wird, die ebenfalls im Laufe des nächsten Jahres erwartet wird. Interessant, offiziell aber nicht bestätigt, dürfte sein, dass Red Hat selbst in diesem Zusammenhang Tools für das Load Balancing und Workload Automation entwickeln wird. Wenn ein Betriebssystem mit derartigen Management-Werkzeugen aufwartet, könnte das kommerziellen Produkten gewaltige Probleme bereiten, so die Einschätzung von Marktbeobachtern. (ue)