32 Prozent Umsatzplus

Red Hat kann deutlich zulegen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Open-Source-Lösungsanbieter Red Hat hat im ersten Quartal seines Fiskaljahres 2009 Umsatz und operativen Gewinn jeweils um mehr als 30 Prozent gesteigert.

Beim Nettogewinn fiel das Wachstum allerdings weniger signifikant aus; unterm Strich verdiente Red Hat 17,3 Millionen Dollar oder acht Cent pro verwässerter Aktie nach 16,2 Millionen Dollar oder gleichfalls acht Cent je Anteilschein in der vergleichbaren Vorjahreszeit. Das Pro-forma-Ergebnis stieg von 33,7 Millionen Dollar oder 16 Cent pro Aktie auf 37 Millionen Dollar oder 18 Cent je Anteilschein.

Der Quartalsumsatz von Red Hat für den Ende Mai abgeschlossenen Dreimonatszeitraum betrug 156,6 Millionen Dollar und lag damit um 32 Prozent über den Erlösen der Vorjahreszeit sowie elf Prozent über denen des vorhergehenden Vierteljahres. Die Einnahmen aus Software-Abonnements beliefen sich auf 130,7 Millionen Dollar, ein Plus von 27 Prozent übers Jahr und sieben Prozent sequentiell.

Der operative Cash Flow für das Quartal betrug 63,4 Millionen Dollar, 60 Prozent über den 39,7 Millionen Dollar aus dem Vorjahreszeitraum. Barmittel und Investitionen summierten sich zum 31. Mai auf 1,35 Milliarden Dollar. President und CEO Jim Whitehurst bezeichnete die Zahlen in einer Unternehmensmitteilung als "soliden Start in das Geschäftsjahr".