Reality Check entzaubert SOA-Versprechen

23.01.2007
Eine Studie zum Einsatz Service-orientierter Architekturen (SOA) bringt ernüchternde Ergebnisse.

Die meisten Unternehmen unterschätzen die Herausforderungen beim Aufbau einer SOA, konzediert das US-amerikanische Marktforschungs- und Beratungshaus Saugatuck Technology. Gescheiterte Projekte, aufwändiges Nacharbeiten und unreife Techniken kennzeichneten die ersten Bemühungen der Anwender.

Für die Studie "Reality Check: Three Waves of Adoption through 2012" befragten die Analysten 40 CIOs und IT-Architekten; hinzu kamen Interviews mit IT-Anbietern. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Die meisten Unternehmen, die eine SOA einführen wollen, befinden sich entweder in einer frühen Planungsphase oder fahren Pilotprojekte für die Integration von Legacy-Anwendungen. Zwar gaben 37 Prozent der Manager an, bereits eine SOA produktiv einzusetzen. Die meisten aber verwalten damit nur eine Sammlung von Web-Services. SOA werde in diesen Fällen noch eher als Integrationstechnik angesehen und weniger als Management-Disziplin, kommentieren die Studienautoren.

Inhalt dieses Artikels