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Musik-Streaming-Dienst

Rdio in Deutschland gestartet

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Konkurrenz für Simfy, Rara, Deezer und Co: Mit Rdio ist einer der angesagtesten neuen Streaming-Dienste auch in Deutschland gestartet.
Rdio läuft unter anderem auf allen gängigen Mobilplattformen.
Rdio läuft unter anderem auf allen gängigen Mobilplattformen.
Foto: Rdio

Hinter Rdio stecken die Kazaa- und Skype-Gründer Janus Friis und Niklas Zennström. Der Service bietet Zugriff auf mehr als zwölf Millionen Titel. Diese kann man im Browser, über native Clients für Windows und Mac, mobile Apps für iOS, Android, Windows Phone und Blackberry sowie auch das Multiroom-Audiosystem von Sonos und Streaming-Player von Roku anhören.

Für die Nutzung am Rechner zahlt man pauschal fünf Euro im Monat, für zehn Euro sind dann auch Smartphone, Sonos und Roku inklusive. Sieben Tage lang darf man Rdio zuvor kostenlos ausprobieren (dafür wird keine Kreditkarte benötigt).

Mit Spotify dürfte in Kürze noch ein weiterer, anderswo bereits populärer Streaming-Dienst in Deutschland starten. Möglich wurde dies durch die neuen Tarife, auf die sich die Verwertungsgesellschaft GEMA und der Branchenverband BITKOM Anfang Dezember geeinigt hatten.

Mit der wachsenden Akzeptanz von Musik-Streaming ändert sich die Nutzung zusehends von einem Kaufen-und-Besitzen-Modell, auf das zum Beispiel Apple mit iTunes noch immer ausschließlich setzt, hin zu einem Zugangs-Modell. Ob sich Letzeres auf die Dauer durchsetzt, bleibt abzuwarten.