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Razorfish will sich gesund schrumpfen

23.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Internet-Beratungshaus Razorfish will 200 Angestellte beziehungsweise zehn Prozent seiner Mitarbeiter entlassen, um weiterhin schwarze Zahlen zu schreiben. Das US-amerikanische Unternehmen hatte erst Anfang des Monats eine Gewinnwarnung herausgegeben. Statt des erwarteten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von acht Cent pro Aktie rechnet Razorfish inzwischen nur noch mit einem Ertrag zwischen einem und vier Cent je Anteilschein. Auch der Umsatz wird mit voraussichtlich 77 bis 78 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurückbleiben (Computerwoche online berichtete).