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Razorfish rechnet mit hohem Verlust

13.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das amerikanische Beratungsunternehmen Razorfish befürchtet, dass das Ergebnis im vierten Quartal schlechter ausfällt, als Analysten dies prognostiziert hatten. Das Unternehmen rechnet inzwischen mit einem Verlust von 17 bis 22 Cent pro Aktie.

Schuld seien "makroökonomische" Trends: Die Kunden seien bei Investitionen in Technologie vorsichtiger geworden. Außerdem seien die Beratungsprojekte von Razorfish größer und komplexer geworden. Die Abrechnungstermine würden damit in die Länge gezogen, der Cashflow behindert. "Der Markt für unsere Dienstleistungsleistungen hat sich dramatisch verändert, und wir unterschätzten die Auswirkungen", gibt Razorfish-Chef Jeff Dachis zu.