Als Director of Engineering

Ray Kurzweil fängt bei Google an

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
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Google hat den Zukunftsforscher und Seriengründer Ray Kurzweil an Bord geholt.
Lang her: Ray Kurzweil neben Stevie Wonder an einem K250 von Kurzweil Musical Systems
Lang her: Ray Kurzweil neben Stevie Wonder an einem K250 von Kurzweil Musical Systems
Foto: kurzweilai.net

Kurzweil fängt als Director of Engineering (ob das mehr bedeutet als Frühstückdirektor bleibt freilich abzuwarten) bei Google an und forscht dabei an Themen wie Maschinenlernen und Sprachverarbeitung - Dinge, die den Futuristen und Erfinder schon lange umtreiben, wie er auf seiner Webseite schreibt.

Kurzweil hat unter anderem eine "Technologische Singularität" postuliert, bei der sich der Mensch durch Genetik, Nanotechnologie, Robotik und künstliche Intelligenz zu ungeahnten Höhen aufschwingt. In der Vergangenheit forschte er unter anderem schon in den Bereichen optische Texterkennung (OCR), Sprachsynthese und -erkennung, Flachbettscanner und elektronische Musikinstrumente (insbesondere Keyboards).

Speziell Ray Kurzweils Zukunftsprognosen sind allerdings nicht unumstritten, wie unter anderem "Ars Technica" schreibt: John Rennie kritisiert beispielsweise in "IEEE Spectrum" (2010): "Bei genauer Untersuchung mangelt es seinen klarsten und erfolgreichsten Prognosen oft an Originalität oder Profundität. Und die meisten seiner Vorhersagen sind derart löchrig, dass sie ans Unwiderlegbare grenzen."

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