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Raubkopien und Online-Tauschbörsen schaden dem Musikmarkt kaum

07.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Ansicht des New Yorker Marktforschungsunternehmens Soundscan sind weder Internet-Musiktauschbörsen noch das illegale Kopieren (Brennen) von Musik-CDs für den Einbruch der Verkaufszahlen der amerikanischen Musikindustrie im vergangenen Jahr hauptverantwortlich. Vielmehr habe es der Branche 2001 an Top-Verkaufsschlagern gemangelt: Während 2000 noch sieben CDs mehr als fünf Millionen Mal abgesetzt wurden, verkaufte sich das Spitzenalbum 2001 gerade einmal 4,8 Millionen Mal. Insgesamt wanderten laut Soundscan im vergangenen Jahr nur 762,8 Millionen Musikalben über die US-Ladentische. Das sind 23 Millionen Stück oder drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Da sich Singles im vergangen Jahr noch schlechter verkauften, schrumpfte der gesamte Musikmarkt in den Staaten um zirka fünf Prozent. Die Umsatzzahlen dürften sogar noch stärker zurückgegangen sein, da die Anbieter die Preise mangels Nachfrage stark reduzierten.