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Random House verklagt E-Book-Anbieter

01.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Random House Inc. hat die E-Book-Company Rosettabooks wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen verklagt. Der weltweit größte Verleger von englischsprachiger Literatur beschuldigt das Unternehmen, illegal elektronische Ausgaben von Random-House-Titeln anzubieten. Nach Angaben von Firmensprecher Stuart Applebaum verfügt Random House über die Rechte an den Werken, unabhängig davon ob diese als Print-, Audio- oder E-Book-Ausgabe veröffentlicht werden. Leo Dywer, Chief Operating Officer von Rosettabooks, betonte jedoch, dass die Urheberrechte für die Werke nicht bei dem Verlag sondern bei den Autoren liegen, von denen man die Zustimmung für den Verkauf der elektronischen Ausgaben erhalten habe.