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Rambus übertrifft Prognosen

17.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem kalifornischen Chipdesigner Rambus gelang es, im vierten Fiskalquartal (Ende: 30.September) die Erwartungen der Analysten zu übertreffen. Zwar sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 88 Prozent auf 6,5 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Anteilschein. Analysten der Wallstreet hatten aber laut First Call/Thomson damit gerechnet, dass das Unternehmen nur einen Reingewinn von vier Cent pro Aktie ausweisen wird. Vor einem Jahr verbuchten die Kalifornier noch einen Nettoprofit 53,6 Millionen oder 49 Cent je Aktie. Darin enthalten ist allerdings eine einmalige Steueranpassung in Höhe von 38,1 Millionen Dollar. Die Einnahmen stiegen in den Monaten Juli, August und September im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent von 26,9 Millionen auf 27,9 Millionen Dollar. Rambus erklärte zu dem Ergebnis, es sei der Firma gelungen, die laufenden Kosten gegenüber dem Vorjahresquartal von 21,2 Millionen auf 19,4

Millionen Dollar zu senken. In der Vergangenheit belasteten neben der schlechten Marktsituation die teueren Patentrechtsstreitigkeiten mit Infineon und anderen die Quartalsergebnisse. Als der Chipdesigner die Ergebnisse bekannt gab, war die Nasdaq bereits geschlossen. Im nachbörslichen Handel kletterte der Kurs der Rambus-Aktie um 6,7 Prozent auf 12,50 Dollar.