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Rambus schreibt rote Zahlen

13.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Speicher-Designer Rambus verzeichnete in seinem zweiten Geschäftsquartal einen Nettoverlust von 166,8 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete der Hersteller noch einen Gewinn von zwei Millionen Dollar. Der operative Profit des Unternehmens belief sich allerdings auf vier Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie und lag damit um 100 Prozent höher als ein Jahr zuvor (zwei Millionen Dollar, acht Cent pro Anteilschein). Damit schlug Rambus die Prognosen der Analysten knapp, die von einem operativen Gewinn von 14 Cent je Aktie ausgegangen waren. Der Umsatz der kalifornischen Company stieg gegenüber dem Vorjahr um 59 Prozent auf 15,7 Millionen Dollar. Rambus machte für die roten Zahlen vor allem einmalige Mitarbeiterkompensationszahlungen verantwortlich.