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Rambus prophezeit Preissenkungen

04.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Chipdesigner Rambus geht davon aus, dass RDRAM-Speicher (Rambus Dynamic Random Access Memory) bis zum Jahresende nur noch 20 Prozent teurer sein werden als die bei PCs weit verbreiteten SDRAM-Halbleiter (Synchronous Dynamic Random Access Memory). Möglich wird dies durch die zunehmende Massenproduktion der Speichermodule. Gegenwärtig müssen Verbraucher für die schnellere RDRAM-Technologie, die Rambus an Halbleiterhersteller lizenziert, rund 40 Prozent mehr berappen, erklärte Rambus-Finanzchef Gary Harmon auf einer Technologiekonferenz von J.P. Morgan in San Franzisko. Bis Ende 2002 sollen die RDRAMs seiner Meinung nach nur noch zehn Prozent teuerer sein als SDRAMs. Aufgrund der gegenwärtig hohen Preise haben sich RDRAMs bislang nicht auf breiter Ebene durchsetzen können, wie beispielsweise von Intel gewünscht. Der Halbleiterriese setzt bei seiner

Arbeitsspeicherarchitektur auf die Technik von Rambus.