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Rambus-Aktionäre fühlen sich getäuscht

14.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rambus-Aktionäre haben eine Sammelklage eingereicht. Der Vorwurf: Rambus habe die Investoren über die Höhe der zu erzielenden Einnahmen aus Lizenzabkommen getäuscht. Die Klage betrifft Aktionäre, die zwischen 11. Februar 2000 und 9, Mai 2001 Anteilsscheine am kalifornischen Chip-Designer-Unternehmen gekauft haben. Laut den Anteilseignern wurde während der Querelen zwischen dem deutschen Halbleiterkonzern Infineon und Rambus deutlich, dass die Kalifornier sich die Patente erschlichen haben, was zu einem Kurssturz der Aktie von 450 Dollar auf 10 Dollar pro Aktie führte.

Ende letzter Woche schmetterte ein US-Bezirksgericht den Vorwurf ab, dass Infineon SDRAM-Patente verletzt habe. Mehr noch: Rambus stehe im Ruf, sich SDRAM-Patente erschlichen zu haben (Computerwoche online berichtete).