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Quest Software meldet Umsatzplus

16.05.2006
Zwar kann sich der Anbieter von Management-Lösungen über Rekordeinnahmen freuen, der Profit reduzierte sich jedoch.

Quest Software meldete für das erste Quartal 2006 Einnahmen in Höhe von 127,5 Millionen Dollar. Das bedeutet eine Steigerung von 23,4 Prozent gegenüber den 103,3 Millionen Dollar aus dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Die Verantwortlichen des Lösungsspezialisten für Datenbank-, Applikations- und Windows-Management betonten insbesondere das Umsatzwachstum bei den Softwarelizenzen. Hier stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 16,4 Prozent auf 63,7 Millionen Dollar.

Unter dem Strich blieb dem im kalifornischen Aliso Viejo ansässigen Softwarehersteller ein Profit von knapp 6,64 Millionen Dollar. Im ersten Quartal des Vorjahres konnten sich die Verantwortlichen noch über einen Gewinn in Höhe von 9,04 Millionen Dollar freuen. Dennoch zeigte sich das Management zufrieden mit dem aktuellen Ergebnis. "Der Umsatz ist ein Beleg dafür, dass wir unsere Marktposition kontinuierlich ausbauen", sagte Vinny Smith, Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Quest Software. Außerdem habe das Unternehmen in der Vergangenheit seine Produktpalette beständig erweitert. Smith verwies in diesem Zusammenhang auf die Akquisition des Spezialisten für E-Mail-Archivierung Aftermail. Auch künftig werde Quest daran arbeiten, das Portfolio auszubauen.

Neben Akquisitionen baut der kalifornische Hersteller auch selbst an den eigenen Produkten. Erst vor wenigen Wochen stellte Quest zwei neue Produkt-Releases vor, die auf dem "Microsoft Operations Manager 2005" (MOM) aufsetzen und dessen Management-Funktionen verbessern (siehe auch: Quest verbessert das Windows-Server-Monitoring). (ba)