Kleine Helfer

Quelloffene Videoschnitt-Software mit Profi-Features

22.10.2013 | von Diego Wyllie (Autor) 
Diego Wyllie
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
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Bei "Lightworks" handelt es sich um eine Videoschnitt-Software aus dem Highend-Bereich, mit der zahlreiche Hollywood-Blockbuster wie etwa "Pulp Fiction" oder "Per Anhalter durch die Galaxis" geschnitten wurden.
Mit Lightworks wurden schon richtig große Filme geschnitten.
Mit Lightworks wurden schon richtig große Filme geschnitten.

Die erste Version der Anwendung erschien bereits 1989. Seit 2010 ist sie als Open-Source-Lösung kostenlos verfügbar. Damit bekommen nun auch Laien die Chance, an einem professionellen virtuellen Video-Mischpult zu arbeiten.

Neben den üblichen Editierfunktionen, die bei keiner modernen, nichtlinearen Videobearbeitungs-Software fehlen dürfen, bietet die Software auch zahlreiche weiterführende Features. Vom Auflösungs-, Format- und Codec-unabhängigen Schnitt über flexibles Trimming sowie Effekte und Audiomischung in Echtzeit bis hin zur Bearbeitung von Videos, die mittels digitalen Kinokameras aufgezeichnet wurden, lässt das System in Sachen Funktionalität kaum Wünsche offen.

Im Moment befindet sich Lightworks in einer öffentlichen Betaphase. Interessierte können die Software von der Website des Anbieters kostenlos herunterladen. Kompatibel ist Lightworks ausschließlich mit Windows - die 64-Bit-Versionen von Vista und Windows 7 inklusive. Wie die Entwickler erklären, soll der Sourcecode noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

CW-Fazit: Mit Lightworks erhalten Anwender kostenlos vergleichbare Funktionen in guter Qualität, für die sie bei Adobe (Premiere) oder Apple (Final Cut Pro) mehrere hundert Euro auf den Tisch legen müssten. (ph)

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