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Qualcomm wächst und gedeiht

22.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Mobilfunktechnikfirma Qualcomm hat für ihr Ende Dezember abgeschlossenes erstes Fiskalquartal einen Nettogewinn von 352 Millionen Dollar oder 43 Cent pro Aktie ausgewiesen, dass sind satte 46 Prozent mehr als die 241 Millionen Dollar oder 30 Cent je Anteilschein aus dem Vorjahreszeitraum. Abzüglich zuletzt in der Investment-Sparte QSI (Qualcomm Strategic Initiatives) aufgelaufener Verluste hätte der Gewinn pro Aktie sogar 51 Cent pro Aktie betragen, die von Thomson First Call befragten Analysten hatten mit 48 Cent je Anteilschein gerechnet. Der Quartalsumsatz stieg von 1,1 Milliarden Dollar im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar.

Der im kalifornischen San Diego ansässige Hersteller ist Erfinder des in den USA und auch einigen ausländischen Märkten gebräuchlichen Mobilfunkstandards CDMA (Code Division Multiple Access). Dieser bildet auch die Grundlage der UMTS-Technik W-CDMA. Für das zweite Quartal erwartet Qualcomm saisonbedingt sequentiell um neun bis 15 Prozent geringere Einnahmen und ein Pro-forma-Ergebnis von 38 bis 41 Cent pro Aktie. Für das gesamte Geschäftsjahr erhöhte das Unternehmen, das nebenbei übrigens auch immer noch den E-Mail-Klassiker "Eudora" entwickelt, seine Pro-forma-Gewinnprognose von bislang 1,37 bis 1,43 Dollar je Anteilschein auf 1,56 bis 1,61 Dollar pro Aktie. Die Analysten gingen bis dato von 1,57 Dollar Gewinn je Anteilschein aus. Der Umsatz für das Fiskaljahr soll gegenüber dem abgeschlossenen um sechs bis zehn Prozent steigen. (tc)