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Qualcomm meldet drastischen Gewinnrückgang

25.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der TK-Ausrüster Qualcomm hat in seinem zweiten Geschäftsquartal 2002 einen Nettoprofit von nur noch 43,9 Millionen Dollar oder fünf Cent je Aktie ausgewiesen. Das sind 60 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Qualcomms Umsatz sank im abgelaufenen Berichtszeitraum um drei Prozent auf 691,1 Millionen Dollar, übertraf jedoch die Erwartungen der Analysten, die von 651 Millionen Dollar ausgegangen waren. Die Ursachen für den deutlichen Gewinneinbruch liegen dem US-Unternehmen zufolge in Investitionsabschreibungen, geringeren Patentlizenzeinnahmen und der gesunkenen Nachfrage nach Chips.

Im kommenden Quartal will das Unternehmen, das drahtlose Kommunikationsprodukte und -dienste auf Basis des eigenen CDMA-Standards (Code Division Multiple Access) anbietet, einen Gewinn von 21 bis 23 Cent je Aktie und eine Umsatzsteigerung gegenüber den vergangenen drei Monaten von drei bis sechs Prozent erreichen. Das bedeute, man werde im dritten Quartal 15 bis 16 Millionen MSN-Telefonchips (Mobile Station Modem) und rund zehn Millionen "3G-CDMA2000-1X-MSM"-Chips ausliefern. (ka)