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PwC: Nur wenige nutzen das Internet zur reinen Unterhaltung

03.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die meisten Internet-Nutzer bedienen sich des Mediums hauptsächlich zu Studien- oder Geschäftszwecken. Nur ein geringer Anteil verbringt seine Zeit vorrangig zur Unterhaltung im Netz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beratungshauses PricewaterhouseCoopers (PwC), für die 2500 Surfer in Deutschland, Frankreich, Australien, Großbritannien und den USA zu ihren Online-Gewohnheiten befragt wurden. Dem Bericht zufolge nutzen neun von zehn der Surfer ihren privaten Online-Zugang hauptsächlich um Nachforschungen anzustellen oder den E-Mail-Verkehr zu erledigen.

In den USA verwenden rund 51 Prozent der Surfer ihren Computer nur gelegentlich um online zu spielen oder Musik zu hören. In Frankreich beläuft sich dieser Anteil auf 46 und in Großbritannien auf 45 Prozent. Etwa 42 Prozent der australischen und 40 Prozent der deutschen Surfer nutzt das Internet auch zur Unterhaltung.

Der Studie zufolge sind Breitbandverbindungen, die aufgrund einer schnellere Datenübertragung, das Internet attraktiver machen, in den meisten der untersuchten Länder noch wenig verbreitet. So erhalten rund 85 Prozent der amerikanischen Surfer ihren Online-Zugang über analoge Telefonleitungen. In Australien und Großbritannien liegt dieser Anteil bei 97 beziehungsweise 87 Prozent. In Deutschland verfügen hingegen rund 48 Prozent über einen Web-Zugang via Breitband-Verbindungen. Wie die PwC-Berater weiter feststellten, ist ein Großteil der Surfer auch gar nicht an einer schnelleren, aber auch teureren Online-Verbindung interessiert. Die meisten gaben an, mit dem momentanen Standard zufrieden zu sein.