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Psion will sich über Aktienverkauf sanieren

03.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Psion Plc. hat für sein Geschäftsjahr 1999 aufgrund hoher Investitionen in mobile Internet-Produkte ein enttäuschendes Ergebnis vorgelegt. Der Profit des britischen Handheld-Spezialisten fiel im Vergleich zum Vorjahr um 82,3 Prozent auf 5,2 Millionen Dollar. Der Umsatz des Unternehmens sank von rund 248 auf heuer rund 236 Millionen Dollar. Psion plant nach eigenen Angaben weitere Investitionen in Internet-Produkte sowie ein starkes Engagement bei dem von ihm mitbegründeten Symbian-Projekt, das das "Epoc"-Betriebssystem für Handheld-Geräte entwickelt. Diese Aufwendungen würden auch die kommenden Unternehmensergebnisse beeinträchtigen, warnte der Hersteller. Um seine finanzielle Lage aufzubessern will Psion nun mit dem Verkauf von Aktien im Wert von 160 Millionen Dollar seine Kasse auffüllen. Zum einen sollen neue Anteile ausgegeben werden, zum anderen werden rund 1,6

Millionen Anteile vom Chairman und anderen Direktoren des Unternehmens veräußert. Der Erlös soll für Akquisitionen eingesetzt werden, hieß es.