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PSI senkt Verlust und Jahresprognose

31.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Hilfe von Kostensenkungen konnte die Berliner PSI AG ihren operativen Verlust in den ersten neun Monaten deutlich reduzieren: Nach vorläufigen Berechnungen schrumpfte das Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,7 Millionen auf zirka 1,8 Millionen Euro. Gleichzeitig sank jedoch der Umsatz um knapp zehn Prozent von 109,2 Millionen auf knapp 100 Millionen Euro, als Grund nannte die Softwareschmiede den gesunkenen Hardwareumsatz und Ausgliederungen. Im abgelaufenen dritten Quartal habe zudem eine Ergebnisschwäche in den Sparten Telekommunikation und Public Management das Resultat mit etwa einer Million Euro belastet, teilte das Unternehmen mit. Während die Nachfrage im Produkt- und Beratungsbereich im August nur zögerlich verlaufen sei, habe sich das Geschäft in den Folgemonaten deutlich belebt.

Für das Gesamtjahr erwarten die Berliner nun einen Ebit-Gewinn von maximal zwei Millionen Euro - bislang hatte das Unternehmen einen doppelt so hohen Profit in Aussicht gestellt. Einen ausführlichen Bericht zum dritten Quartal will PSI am 10. November veröffentlichen. (mb)