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PSI AG reduziert Verlust und Umsatz

06.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Berliner PSI AG gelang es im zweiten Quartal 2003, ihre Ergebnisse deutlich zu verbessern: Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,15 Millionen auf 280.000 Euro zurück. Das Nettodefizit konnte das Softwareunternehmen im Jahresvergleich von 1,1 Millionen auf 50.000 Euro senken. Insgesamt verbuchte PSI in der ersten Jahreshälfte 2003 einen Fehlbetrag von 1,1 Millionen - das sind etwa 700.000 Euro weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das Unternehmen profitierte dabei in erster Linie von früheren Maßnahmen zur Kostensenkung. Der Umsatz ging dagegen im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002 von 41 Millionen auf knapp 32 Millionen Euro zurück. In den ersten sechs Monaten betrugen die Einnahmen 65,8 Millionen Euro - das sind knapp 15 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode (77,3 Millionen Euro). Für den Rückgang sind nach eigenen Angaben insbesondere der von 10,5 Millionen auf 6,1 Millionen Euro gesunkene Hardwareumsatz, die Ausgliederung der Sparte PSI Infrastruktur sowie die um über die Hälfte auf 2,3 Millionen Euro geschrumpften Lizenzerlösen verantwortlich.

Die Berliner kündigten an, die zu Jahresanfang begonnenen Maßnahmen zur konzernweiten Verbesserung der betrieblichen Prozesse fortzusetzen. Bis Jahresende sollen zudem weitere Anpassungen im Verwaltungsbereich vorgenommen werden. Der PSI-Vorstand geht davon aus, bereits ab einem Jahresumsatz von 130 Millionen Euro die geplanten Ertragsziele zu erreichen. Zuvor hatte das Unternehmen in Aussicht gestellt aus, bei Einnahmen auf Vorjahresniveau (150,7 Millionen Euro) einen leichten EBIT-Gewinn zu erzielen. (mb)