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Prozess-Management ignoriert Wissen

23.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Werkzeuge für das Prozess-Management unterstützen die Wissensverarbeitung nur rudimentär. Das zeigt eine Studie, die das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) in Zusammenarbeit mit der COMPUTERWOCHE erstellt hat. Der Grund dafür liegt auch in der Struktur von Informationen. Funktionswissen, das für einen bestimmten Prozessschritt benötigt wird, lässt sich oft nicht einem einzelnen Abschnitt eines komplexen Ablaufs zuordnen. Diese Parametrisierbarkeit ist aber Voraussetzung für die Einbeziehung in Prozess-Management-Tools.

Anders ist das bei Prozesswissen, das die Kenntnisse über den gesamten Ablauf bezüglich der benötigten Funktionen und deren Zusammenhänge enthält. Dieses lässt sich problemlos zum Beispiel in Workflow-Management-Werkzeuge integrieren.

Die Studie "Knowledge meets Process - Wissen und Prozesse managen im Intranet" untersucht über 30 Werkzeuge für das Geschäftsprozess-Management. Sie analysiert diese im Hinblick darauf, wie sie Wissensnutzung, -kommunikation und -entwicklung unterstützen. Sie kann für 175 Mark im Fraunhofer-Shop oder per Fax unter 0711-970-5103 bestellt werden.