Inloox startet Cloud-Angebot

Projekte besser online planen

01.10.2012
Inloox, Anbieter des gleichnamigen Projekt-Management-Tools, startet einen SaaS-Dienst. "Inloox Now!" ist funktional ein wenig schlanker als das bisherige Kaufprodukt, dafür aber flexibler.

Basis des neuen Online-Tools ist die Projekt-Management-Software "Inloox PM", die ursprünglich als Outlook-Add-on entwickelt wurde und sich nach wie vor nahtlos in Microsofts Mail-Client integrieren lässt. Inloox PM konzentriert sich vergleichen etwa mit "MS Project" stärker auf das Management der Einflussfaktoren rund um das eigentliche Projekt (etwa Zeiterfassung, Dokumenten-Management, Ressourcenübersicht), steigt dafür aber nicht ganz so tief in die Ablaufplanung und Kontrolle ein, wie der Microsoft-Konkurrent.

Diese Lizenz-Software wurde nun so überarbeitet, dass sie sich im SaaS-Mietmodell betreiben lässt. Auf dem Weg in die Cloud musste die Software aber einige Federn lassen, beispielsweise fehlen das Mind-Mapping-Tool und ein Editor für Berichtsvorlagen. Die wesentlichen Funktionen stehen aber auch in der Mietausführung zur Verfügung und lassen sich plattform-unabhängig und unter allen gängigen Browsern bedienen. Die Datenhaltung erfolgt sowohl in Europa als auch in den USA. Inloox Now! kostet zwischen knapp 25 und 40 Euro je Nutzer und Monat, abhängig von der Laufzeit und Zahl der gebuchten User. Wie viele andere Cloud-Angebote zeichnet sich auch Inloox durch Flexibilität aus: Externe und wechselnde Projektpartner lassen sich schnell integrieren und ausbuchen, verspricht Inloox Anbieter.

Darüber hinaus hat der Anbieter seine schon länger verfügbare Web-Applikation "Inloox PM Web App" überarbeitet, ihr unter anderem eine neue Benutzeroberfläche im Ribbon-Design spendiert. Die Software wird als lokal installierte Web-Anwendung betrieben, sie wurde in der neuen Version um einige Funktionen in der Projektplanung erweitert. Beispielsweise lassen sich zeitliche Einschränkungen für Vorgänge und Meilensteine definieren sowie Projekte beginnend mit dem Endergebnis rückwärts planen. Insgesamt erreicht die Web-App nicht ganz den vollen Funktionsumfang der Outlook-Version, die nach wie vor das Flaggschiff des Unternehmens ist. (jha)

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