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Progress expandiert ins Event Processing

08.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Progress Software hat seine "Objectstore"-Datenbanksparte durch die Übernahme von Apama Inc. verstärkt. Apama sitzt in Cambridge und London und ist ein privat gehaltener Anbieter von Echtzeit-Analysesoftware ("Event Stream Processing") mit Fokus auf den Finanzdienstleister-Markt - auf seiner Kundenliste finden sich unter anderem ABN-AMRO, JP Morgan und die Deutsche Bank. Der Kaufpreis beträgt netto 25 Millionen Dollar.

Peter Sliwkowski, President der Objectstore-Sparte von Progress, erklärte gegenüber "Computerwire", es sei relativ offensichtlich gewesen, dass einer der Hauptnutzen der Objekt-Datenbank im Event-Processing liege, um in der wirklichen Welt Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. "Den Daten-Verwaltungsteil hatten wir, um Echtzeitdaten zu cachen, sammeln und speichern - uns fehlte aber die Verarbeitungs-Seite", so Sliwkowski. Apama besitze dir fortschrittlichste Event-Processing-Plattform und skaliere hinreichend, um auch Highend-Anforderungen zu genügen.

Der "Event Manager" von Apama überwacht als Hochleistungs-Processing-Engine operationale Systeme, analysiert Daten und extrahiert Informationen, die schließlich als Alerts an Entscheidungsträger ausgegeben werden - zum Beispiel im Aktienhandel. Apama offeriert überdies das "Integration Adapter Framework" zur Anbindung von Datenbanken und -Feeds sowie mit vorkonfigurierten Adaptern für verschiedene Middleware- und Integrationslösungen. (tc)