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Profitkurve von Samsung wird flacher

15.10.2004

Der führende Speicherchip- und LCD-Hersteller Samsung Electronics hat seinen Nettoprofit im dritten Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 46 Prozent auf knapp 2,7 Billionen Won (rund 1,9 Milliarden Euro) gesteigert. Wegen der Preiseinbrüche bei Flachbildschirmen und Mobiltelefonen sowie der höheren Aufwendungen für Fertigung und Vertrieb blieb der Profit jedoch hinter dem im vorangegangenen zweiten Quartal erzielten Plus von über drei Billionen Won zurück.

Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 14,3 Billionen Won (zirka 10,2 Milliarden Euro). Im Detail steigerte die Halbleitersparte ihre Einnahmen um rund 40 Prozent auf 4,74 Billionen Won. Der Erlös aus dem Verkauf von Flachbildschirmen lag bei 1,9 Billionen Won, das entspricht im Jahresvergleich einem Plus von 38 Prozent. Gegenüber dem zweiten Vierteljahr brach der Umsatz jedoch um 23 Prozent ein. Die Einnahmen der Handy-Sparte stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 4,8 Billionen Won. Der Konzern setzte nach eigenen Angaben im Berichtszeitraum 22,7 Millionen Mobiltelefone ab, das entspricht der Menge der verkauften Handys im vorangegangenen zweiten Quartal, liegt aber deutlich über den 15 Millionen Geräten im Vorjahreszeitraum. (mb)