V-Alliance mit Microsoft und Citrix

"Probater Marktzugang"

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Anzeige  Microsoft und Citrix versprechen sich von ihrer V-Alliance, Marktführer VMware mindestens Paroli bieten zu können. Beim Durchstart helfen sollen auch die zunehmende Consumerization, weil immer häufiger auch Anwendungen und Desktops virtualisiert werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den Weltkonzernen Microsoft und Citrix hat schon eine lange Tradition: Seit 20 Jahren bereits entwickeln beide Unternehmen gemeinsam Lösungen für Rechenzentrum und Netzwerkumfeld. Die Zusammenarbeit ist so eng, dass schon lange und immer wieder darüber spekuliert wird, ob das größere Unternehmen - Microsoft - sich das kleinere nicht direkt einverleiben sollte. Beide Firmen dementieren das ebenso häufig immer wieder und betonen dabei einerseits ihre Eigenständigkeit und andererseits ihre enge Partnerschaft.

Im Jahr 2009 haben Microsoft und Citrix von Deutschland aus die V-Alliance ins Leben gerufen, um dem zeitweise weit enteilten Marktführer bei Virtualisierungslösungen, VMware, nicht ganz aus dem Blick zu verlieren.

Foto: V-Alliance

Die V-Alliance, mittlerweile eine in beiden Unternehmen weltweit gepflegte Kooperation, soll Partnern und Kunden die Mittel für strategische Investitionsentscheidungen an die Hand geben, die sich auf der Grundlage des umfangreichen Virtualisierungs-Portfolios beider Unternehmen ergeben.

Virtualisierung zählt unterschiedlichen Marktforschern und Analysten etwa von IDC, Dimension Data oder TechConsult zufolge seit Jahren schon zu den Top-Themen der IT-Branche und wird im Zeitalter der Cloud noch an Bedeutung zunehmen. Dabei umfasst das Thema nicht nur die Virtualisierung im Server-Umfeld, sondern zunehmend auch die von Applikationen und Desktops.

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