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Privates Surfen im Büro beeinflusst Produktivität nicht

13.07.2004

Das kalifornische Sicherheitsunternehmen Websense hat Angestellte nach ihrem Surfverhalten während der Arbeitszeit und die Auswirkungen auf die eigene Produktivität befragt. 64 Prozent der männlichen und 54 Prozent der weiblichen Angestellten gaben zu, während der Arbeitszeit das Internet für private Zwecke zu nutzen.

Davon sind insgesamt 57 Prozent der Meinung, dass die private Nutzung des Internets keine negativen Auswirkungen auf ihre Produktivität hat. 27 Prozent glauben sogar, dass das Unternehmen davon profitiert. Nur zehn Prozent gestehen ein, dass sie damit Arbeitszeit vergeuden und fünf Prozent waren sich über die Auswirkungen unschlüssig.

Im Schnitt verbringen die Befragten wöchentlich 3,3 Stunden mit berufsfremden Internet-Aktivitäten. Am häufigsten surfen alle Befragten während der Arbeitszeit nach Nachrichten und erledigen ihre Bankgeschäfte. Auf Platz drei rangieren bei den männlichen Angestellten die Sportseiten im Internet, während sich die weiblichen Mitarbeiter auf virtuellen Auktionen tummeln. (kk)