Brocade zu Cloud Computing

Private Wolken bevorzugt

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Anzeige  Europäische Unternehmen bewegen sich mit Riesenschritten in die Cloud. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Netzwerkspezialisten Brocade unter 200 europäischen CIOs: 60 Prozent planen den Gang in die Wolke innerhalb der kommenden zwei Jahre.

Zwar sind die Sicherheitsbedenken gegen das Auslagern von IT-Services in die Cloud bei den Unternehmen noch immer manifest; dennoch scheinen in den Überlegungen europäischer IT-Leiter die Vorteile zu überwiegen: So begründen 30 Prozent der von Brocade befragten CIOs ihre Cloud-Pläne mit reduzierten Kosten, 21 Prozent mit größerer Effizienz fürs Business und 16 Prozent mit einer besseren Agilität des Geschäftsbetriebs.

Die Ergebnisse bestätigen Studien der Marktforscher von IDC, die für Cloud Services derzeit ein Marktvolumen von knapp 13 Milliarden Euro sehen. Bis 2013, so IDC, könnten die weltweiten Umsätze mit Cloud Computing auf knappe 33 Milliarden Euro anwachsen.

Aufgrund der anhaltenden Bedenken über die Sicherheit und Privatheit geschäftskritischer Unternehmensdaten setzen offenbar die meisten befragten Unternehmen auf die Entwicklung von Private Clouds. Immerhin für jedes dritte der befragten Unternehmen sind die Sicherheitsbedenken das größte Hindernis beim Cloud Computing.

In der Rangfolge der Bedenkenträger stehen zudem die Sorgen um die Komplexität bei der Virtualisierung des firmeneigenen Data Centers, der Netzwerk-Infrastruktur und der verfügbaren Bandbreite im Vordergrund. Umgekehrt aber ist für ein Viertel der Befragten gerade die Konsolidierung der großen Zahl vorhandener Data Centers einer der Hauptantreiber für ihre Cloud-Pläne.

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