Schneller Einstieg

Private Cloud kommt "von der Stange"

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Dank eines standardisierten Vorgehensmodells gelang es der Fritz & Macziol Group, innerhalb von acht Wochen eine Cloud-Umgebung für Entwicklung und Test aufzubauen. Die Kunden des Dienstleisters sollen nun auch davon profitieren.
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Schnellen und einfachen Einstieg ins Private-Cloud-Computing verspricht der IT-Dienstleister Fritz & Macziol aus Ulm seinen Kunden. Kern des Angebots ist ein standardisiertes Vorgehensmodell, ergänzt durch Cloud-geeignete Hard- und Softwarekomponenten, beispielsweise von IBM, Microsoft oder VMware. Damit der Anwender nachvollziehen kann, wer wann welche Ressourcen nutzt, wird ein Billing-System integriert. So lassen sich böse Überraschungen auf der Kostenseite vermeiden.

Dass dieses Konzept in der Praxis funktioniert, wollte das Serviceunternehmen belegen, indem es eine "Private Development & Test Cloud" in der Firmengruppe installierte. Eigenen Angaben zufolge benötigte es dazu nur acht Wochen.

Wie Fritz & Macziol bekennt, war das Deployment für Test- und Entwicklungsumgebungen in der Vergangenheit eher ineffizient. Darüber hinaus seien Prozesse und Umgebungen häufig auch nach Abschluss der Arbeiten aktiv geblieben, was ins Geld gehe. Heute könnten die Entwickler ihre Testumgebungen per Mausklick zusammenstellen. Die flexible und dynamische Zugriffsteuerung nutze die Ressourcen effizienter aus. Dank Standardisierung sei die Qualität in Test und Entwicklung gestiegen.