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Mobile Enterprise

Unternehmen investieren unzureichend in Mobilität

Datum:12.02.2013
Autor(en):Ima Buxton
Der Markt für Mobilgeräte ist stark fragmentiert, was zu steigenden Kosten für mobile Services führt. Zugleich investieren viele Firmen nur zögerlich in Mobility. Das könnte sich in wenigen Jahre rächen, prognostiziert Marktforscher Forrester.


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86 Prozent aller Nutzer eines iPhones oder iPads nutzen ihr mobiles Gerät, um Produkte oder Dienstleistungen ausfindig zu machen. Bei 69 Prozent der User kommt es schließlich auch zum Kaufabschluss. Besitzer von Android-Geräten zeigen mit einer Recherchequote von 76 Prozent und einer Kaufquote von 53 Prozent eine deutlich geringere Neigung zum Shopping im Internet. Windows-Nutzer unterschreiten selbst diese Werte mit 47 beziehungsweise 32 Prozent. Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester mit mehr als 53.400 Teilnehmern in Nordamerika.

Gerade genug für Entwicklung einfacher Apps

Die Unternehmen verfügen laut Studie im Durchschnitt jährlich über weniger als umgerechnet 386.000 Euro für mobile Services – aus Sicht der Analysten gerade genug für die Entwicklung einer einfachen App und einer für Mobilgeräte optimierten Web-Seite. Lediglich 24 Prozent investieren jährlich mehr als eine dreiviertel Million Euro, was zumindest die Errichtung einer nativen Anwendung und einer mobilen Web-Seite ermöglicht.

Grundlegend neue Services können nicht entstehen

Alles in allem seien die Firmen jedoch nur unzureichend in der Lage, die Anbindung an die Back-End-Infrastruktur herzustellen und intern kompetente Teams aufzubauen. Die Investitionslevel, die die Studie aufdeckt, seien ausreichend, um einen Fuß in die mobile Welt zu setzen, warnen die Forrester-Experten. Sie genügten jedoch nicht, mobile Services so weit voranzutreiben, dass eine ausreichende Anzahl an Kontaktpunkten für die Kunden oder grundlegend neue Services entstehen könnten. Wer heute nicht investiere, lauf Gefahr, in wenigen Jahren Ausgaben in Millionenhöhe, wenn nicht in Zehnmillionenhöhe tätigen zu müssen, um als mobiles Unternehmen wieder den Anschluss finden zu können.


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