Mobiles Internet

Prepaid-Flatrates und Geschwindigkeitskontrollen

24.09.2009
Von pte pte
Mobiles Internet hat sich in den vergangenen Jahren etabliert und ist im Preis gesunken. Aber auch andere Kriterien sind wichtig für die Wahl des Providers.

Die mobile Internetnutzung wird für moderne Medienkonsumenten zunehmend zum Alltag. Während aus technischer Perspektive vor allem die rasante Weiterentwicklung im Bereich der sogenannten Smartphones und der Boom bei kleinen, leichten Netbooks dafür verantwortlich sind, dass immer mehr Menschen unterwegs ins Web einsteigen, hat sich auch in finanzieller Hinsicht einiges getan. "Mittlerweile gibt es einige Flatrates für die mobile Internetnutzung auf Prepaid-Basis ab 15 Euro im Monat. Sie haben in der Regel kurze Laufzeiten von nur einem Monat und können je nach Bedarf - etwa nur für vier Wochen - gebucht werden", erklärt Markus Weidner vom Online-Tarifberater Teltarif.

Allerdings haben die günstigsten dieser Angebote nicht nur Vorteile. So verfügen die preiswertesten Anbieter oft nur über Sendenetze, deren relativ geringe Übertragungsgeschwindigkeit aus Sicht des Nutzers zur Handhabung größerer Datenpakete nur bedingt brauchbar ist. "Die mobile Webnutzung ist in Deutschland im Verlauf der letzten paar Jahre sehr stark angestiegen", stellt teltarif-Pressesprecherin Rafaela Möhl im Gespräch mit pressetext fest.

Angefangen habe dabei alles mit der Markteinführung des iPhones von Apple im Jahr 2007, das einen regelrechten Smartphone-Trend ausgelöst habe und bei den Nutzern vor allem mit einem großen Display und einer komfortablen Bedienbarkeit punkten konnte. "Inzwischen haben viele andere Hersteller nachgezogen, um den Usern auf dem Handy eine einfachere, bequemere Internetnutzung zu ermöglichen", betont Möhl. Neben der technischen Hemmschwelle sei in diesem Zusammenhang aber natürlich auch der Preis ein entscheidender Faktor. "Die Kosten für mobile Web-Tarife sind extrem gesunken, und entsprechende Flatrate-Angebote nehmen kontinuierlich zu", schildert Möhl.

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