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Preisverfall drängt Maxdata 2003 erstmals im Gesamtjahr in die roten Zahlen

28.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Monitor- und Computerhersteller Maxdata AG hat 2003 erstmals einen Jahresverlust verbucht. Nach vorläufigen Berechnungen schrieb das im nordrhein-westfälischen Marl ansässige Unternehmen ein Defizit von 15 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) nachdem im Jahr zuvor noch ein Ebit-Profit von 8,1 Millionen Euro erzielt worden war. Zwar gelang es Maxdata, den Absatz in fast allen Produktgruppen gegenüber 2002 deutlich zu steigern und den Umsatz um 3,1 Prozent auf 654,8 Millionen Euro zu erhöhen. Fallende Durchschnittspreise und Rückstellungen aufgrund drohender Zahlungsausfälle bei zwei asiatischen Zulieferern hätten jedoch unter dem Strich zu einem negativen Ergebnis geführt, so das Unternehmen.

Dank des guten Weihnachtsgeschäfts gelang es Maxdata immerhin, Umsatz und Ergebnis im Schlussquartal 2003 leicht zu verbessern. Der Ebit-Profit in den Monaten Oktober, November und Dezember stieg im Jahresvergleich um 100.000 auf 5,4 Millionen Euro. Die Einnahmen legten gleichzeitig um 2,8 Prozent auf 200 Millionen Euro zu.

Für 2004 rechnet der Hardwarehersteller mit einem Umsatz von 680 bis 710 Millionen Euro. Außerdem geht Maxdata davon aus, mit vier bis sieben Millionen Euro wieder einen Ebit-Gewinn zu schreiben. Für das laufende erste Quartal stellt das Unternehmen ein operatives Plus von ein bis zwei Millionen Euro bei Einnahmen von 170 Millionen Euro in Aussicht. (mb)