iPad, Android und Windows

Preiskracher im Test: 20 Tablets unter 250 Euro

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Mehr als 250 Euro müssen Sie für ein gutes Tablet eigentlich nicht ausgeben. Die Besten unter den Günstigen finden Sie in unserem Test.

Tablets aus der Preisklasse unter 250 Euro reichen vollkommen zum Surfen, für Mails und zur Video-Wiedergabe. Zwar müssen Sie dann auf die schnellsten Prozessoren, großen internen Speicher oder helle Displays mit hoher Auflösung verzichten. Doch um mit dem Tablet zu Hause oder unterwegs Spaß zu haben, genügt das.

Großes Display, kleiner Preis: Das Surftab Wintron von Trekstor kostet unter 200 Euro
Großes Display, kleiner Preis: Das Surftab Wintron von Trekstor kostet unter 200 Euro
Foto: Trekstor

Das können die 250-Euro-Tablets

Die große Nachfrage nach günstigen Tablets verschärft den Wettbwerb der Hersteller: Das ist gut für Sie, denn Sie haben eine größere Auswahl und kriegen mehr Ausstattung immer günstiger. Zum Beispiel bekommen Sie inzwischen sogar ein iPad für weniger als 250 Euro - früher undenkbar. Doch seit dem Debut des iPad Mini 3 kostet das erste iPad Mini nur noch rund 220 Euro. Und auch Windows-Tablets lassen sich inzwischen in dieser Preisklasse blicken - und zwar nicht nur Mini-Tablets mit 8-Zoll-Display, sondern auch große 10-Zoll-Geräte wie das "Volks-Tablet" Trekstor Surftab Wintron 10.1 oder Windows-Tablets mit 3G wie das Prestigio Multipad 3 .

Immer mehr Ausstattung für immer weniger Geld

Windows-Tablets sind das beste Beispiel für den rastanten Preisrutsch bei günstigen Tablets: Zwar sind selbst Preisschlager mit Windows 8.1 wie das Dell Venue 8 Pro oder das Toshiba Encore 2 bei vergleichbarer Ausstattung 30 bis 50 Euro teurer als die Android-Konkurrenz. Aber sie bringen in den meisten Fällen Microsoft Office mit und eignen sich damit als sehr mobiles Arbeitsgerät - zumindest können Sie auf dem kleinen Bildschirm Texte, Tabellen und Präsentationen unterwegs prüfen und korrigieren.

Den Preisdruck durch Windows kontern Android-Tablets mit besserer Ausstattung: Das Vodafone Smart Tab 4G beispielsweise bringt LTE mit und kostet nur rund 180 Euro. Außerdem hat es einen sehr hellen Bildschirm - gerade bei einem kleinen Unterwegs-Tablet wichtig, um es auch draußen problemlos nutzen zu können. Zwar spart Vodafone woanders - zum Beispiel ist der eingebaute Speicher nur 8 GB groß.