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Preiserhöhung für Houston-Alben war "ein Versehen"

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Sony Music hat sich für eine drastische Preiserhöhung für zwei Alben von Whitney Houston im britischen iTunes-Store unmittelbar nach dem Tod der Sängerin entschuldigt.
Whitney Houston auf dem "Welcome-Home-Heroes"-Konzert (1991)
Whitney Houston auf dem "Welcome-Home-Heroes"-Konzert (1991)
Foto: Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Am frühen Sonntagmorgen war der Preis für Houstons "The Ultimate Collection" bei iTunes in Großbritannien um 60 Prozent gestiegen (von umgerechnet 7,85 auf 12,50 Dollar) und der für "The Greatest Hits" um immerhin 25 Prozent (von 12,50 auf 15,67 Dollar), berichtet die "New York Times". Einem Bericht des britischen "Guardian" zufolge lag das an der Entscheidung von Sony Music unmittelbar nach dem Tod von Whitney Houston am vergangenen Sonnabend, seine Großhandelspreise für Download-Anbieter zu erhöhen.

Sony Music hielt sich zunächst bedeckt zu der Preisänderung, die rasch auch öffentlich kritisiert wurde. Am Dienstag kam dann aber doch eine Stellungnahme: Die auf den britischen iTunes-Store begrenzte und am Sonntagabend revidierte Preiserhöhung sei ein Versehen gewesen, erklärte das Major Label. "Produkte von Whitney Houston wurden am Sonntag im iTunes Store UK versehentlich falsch bepreist", heißt es in der Erklärung. "Der Fehler wurde umgehend korrigiert, nachdem er bemerkt wurde. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten."

Die"NYT" berichtet unter Berufung auf Insider weiter, die Preiserhöhungen seien durch einen Fehler eines Mitarbeiters von Sony Music in Großbritannien verursacht worden. Es habe vom Unternehmen keine Order gegeben, die Preise hochzusetzen.