Praxistest: Samsung SGH-i550

01.03.2008

Lieferumfang / Verarbeitung

Dem i550 wurde praktisch alles mit auf den Weg gegeben, was man von einem Handy dieser Preisklasse erwartet. Kopfhörer, Ladekabel, Datenkabel, Kurzanleitung, CD-Rom mit PC-Software und eine microSD mit einem Gigabyte Kapazität liegen neben dem Handy im Karton. Dank des ebenfalls mitgelieferten SD-Adapters passt die kleine Speicherkarte auch in die Slots moderner PCs. Vermisst haben wir eigentlich nur ein ausführliches Handbuch, das bietet Samsung nur als PDF zum Download. An irgendeiner Ecke wird eben immer gespart.

Das i550 ist ein außerordentlich kompaktes Mobiltelefon. Die breite, flache Bauweise macht das GPS-Handy zum praktischen Begleiter in der Hosentasche, die Hemdtasche wird dagegen von den 110 Gramm Gewicht bedrohlich in die Tiefe gezogen. Dem bauchigen Barrenhandy, das mit bester Verarbeitung und gut geschützten Anschlüssen fast schon als Outdoor-Begleiter durchgeht, hat Samsung ein riesiges 2,6 Zoll Qualitäts-Display mit robuster Beschichtung spendiert. Zum Tippen geben schmale, aber gut erfühlbare Zifferntasten knackiges Feedback. Auch die haptische Hauptattraktion des Geräts, der Trackball, sitzt gut im Gehäuse - nur bei den eng aneinander liegenden Extratasten rund um die blau schimmernde Kugel haben die Koreaner die Maße etwas knapp kalkuliert.

Der Trackball spricht gut an und funktioniert souverän, sobald er kalibriert wurde. Dennoch, eine richtungsoffene Mauszeiger-Navigation ist nicht möglich. Er kennt nur vier Richtungen - mehr gibt das S60-System einfach nicht her. Zudem entpuppt sich längeres Scrollen, etwa in Listen und auf Webseiten, als zeitraubendes Daumenmuskeltraining.

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