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Post setzt zentrales Data Warehouse auf

06.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Bereich Brief setzt die Deutsche Post AG eine heterogene und verteilte Infrastruktur ein. Das Unternehmen plant nun, zahlreiche Datenbanken in einem zentralen Data Warehouse zu integrieren. Dabei reicht die Bandbreite der Quellsysteme von Microsoft Access und Excel über Backend-Systeme von SAP und Oracle bis hin zu Services, die auf einer Service-orientierten Architektur (SOA) basieren. Die dezentralen Datenhaltungssysteme sind bundesweit auf über Standorte verteilt. Für den Aufbau und Unterhalt des zentralen Data Warehouse nutzt die Deutsche Post künftig das ETL-Tool (Extract - Transform - Load) "Powercenter" sowie die Metadaten-Management-Lösung "Superglue" von Informatica. Der Logistik-Konzern erhofft sich von dem Projekt niedrigere Kosten für die Datenintegration, eine verbesserte Datenqualität und kürzere Reaktionszeiten. (rg)