Gadget des Tages

POP bei Kickstarter - Ein Ladegerät für Alles

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
James Siminoff war es leid, dass er immer mehrere Ladegeräte mitnehmen musste. Also entwickelte er POP - einen Stromlieferanten für unzählige Gadgets.

Der Begriff "Mobilität" wird häufig in einem Atemzug mit der Nutzung von mobilen Geräten verwendet. Dabei sind die Gadgets nur zum Teil ortsunabhängig. Man kann mit ihnen unterwegs arbeiten oder spielen, doch ein Problem bleibt - Smartphones und Tablet-PCs benötigen nach einer bestimmten Zeit neue Energie. Ein Problem, welches auch James Siminoff ärgerte und das er mit seinem Projekt POP am Edison Junior Design Laboratory lösen wollte und nun bei Kickstarter anbietet.

POP steht für "Portable Power" und ist ein Ladegerät mit ausziehbaren Kabeln für das Aufladen von mehreren Geräten. Laut Siminoff ist das Gadget der größte verfügbare Stromspeicher auf dem Markt, hat er doch einen 25.000 mAh Akku integriert. Insgesamt hat POP vier ausziehbare Kabel, die jeweils eine Doppelfunktion haben. So lässt sich ein einzelner Anschluss beispielsweise für Apples iPhone oder Micro-USB-Schnittstellen verwenden.

Nach Angaben des Entwicklers reicht die Energie aus, um damit bis zu zehn Smartphones aufzuladen. Ansonsten soll POP mit allen Apple-Gadgets, dem Kindle sowie Kindle Fire von Amazon und Android-Devices kompatibel sein. Der Akku selbst kann mit einem 100 beziehungsweise 240 Volt AC-Adapter geladen werden. Schließlich besitzt die Ladestation zwei weitere USB-Ports für andere Geräte.

Das Projekt benötigte bei Kickstarter mindestens 50.000 US-Dollar (rund 40.800 Euro), die bereits überschritten sind. Aktuell wird POP von 633 Unterstützer gefördert, die 32 Tage vor Ablauf der Förderphase über 85.000 US-Dollar (rund 69.200 Euro) investiert haben. Ein Bedarf scheint also vorhanden zu sein. Das "Early Bird Special" für 129 US-Dollar (rund 105 Euro) ist bereits vergriffen. Für 149 US-Dollar (rund 121 Euro) kann man sich allerdings die Portable Power reservieren, womit es 25 Prozent unter dem späteren Verkaufspreis liegt. Wer ein Logo oder ein individuelles Bild auf seinem POP haben möchte, muss 169 US-Dollar (rund 137 Euro) zahlen.

Daneben existieren weitere Unterstützungsstufen, bei denen sich gleich mehrere Ladestationen ordern lassen, wie man bei Kickstarter nachlesen kann. Ein spezielles Angebot ist der "Super POP" für 1000 US-Dollar (rund 815 Euro), der einen handgefertigten 150.000 mAh (!) Akku integriert und laut Siminoff bis zu 18 Smartphones aufladen kann. Der Versand außerhalb der USA kostet zusätzlich.