Projekt vergeben

Polizei will IT-Kooperation

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der interne Service-Provider Dataport hat sich externer Hilfe versichert. Dabei geht es offenbar nicht nur um Oracle- und Java-basierende Applikationen, sondern auch um die eigene Strategie.
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Auf etwa 15 Millionen Euro beläuft sich ein Rahmenvertrag, den sich die IT-Beratung Trivadis gesichert hat. Auftraggeber ist Dataport, ein Full-Service-IT-Dienstleister für die öffentlichen Verwaltungen der norddeutschen Länder.

Die ausgeschriebenen Leistun­gen betreffen die IT-Kooperation der deutschen Polizei. Dazu leistet die in Glattbrugg heimische Trivadis Hilfestellung.

Zunächst geht es um die Pflege und Weiterentwicklung von Softwarelösungen im polizeilichen Umfeld. Dazu zählen so komplexe Anwendungen wie Erkennungsdienst, Biometrie sowie Vorgangs- und Fahndungssysteme.

Oracle und Java

Um den Auftrag zu gewinnen, war "vertieftes Wissen" im Oracle/Java-Umfeld notwendig, verrät Trivadis. Die Berater sollen den gesamten Lifecycle der Applikationen begleiten - von der Bedarfsanalyse über Konzept und Architektur bis zur Testabnahme. Dazu gehört auch Support für die Fachbereiche der Polizei.

In der zweiten Phase wird Trivadis eigenen Angaben zufolge dem internen Dienstleister Dataport bei seiner Entwicklung zum Service-Provider der Polizei zur Seite stehen.