Gadget des Tages

Pokini Z - Kleiner Computer für robuste Einsätze

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Annähernd so groß wie eine Doppel-CD-Hülle und mit einer robusten Aluminuim-Hülle ausgestattet, soll der Pokini Z Stürze aus 25 Metern überstehen.

Der Test hat wenig Aussagekraft, aber hohen Unterhaltungswert: In einem Video des Computerspezialisten Pokini binden die Protagonisten einen ihrer Rechner der Z-Serie an Helium-Ballons und lassen ihn aus 25 Metern auf den Boden fallen. Das Ergebnis: Die WLAN-Antenne ist abgebrochen, der Computer hat es dennoch überlebt. Möglich macht das ein Alu-Druckguß-Gehäuse. Zudem hat das Gadget keinen Lüfter, der bei einem solchen Sturz zu Schaden kommen könnte und der verwendete Rechner hatte wohl eine SSD-Festplatte.

Mit einer Größe von 115 mal 27 mal 101 Millimeter sind die Pokini-Rechner kleiner als eine Doppel-CD-Hülle. Die Größe macht sich aber kaum bei den technischen Spezifikationen bemerkbar. Pokini bietet die Rechner mit Intel-Atom-Prozessor mit 1,1 Gigahertz Taktung sowie einem Gigabyte RAM (Z510) oder 1,6 Gigahertz und bis zu zwei Gigabyte RAM (Z530) an. Der Arbeitsspeicher ist rüttelfest auf der Platine verlötet. Als Festplatte kommt entweder eine 2,5-Zoll-SATA3 mit bis zu 500 Gigabyte Speicher oder eine SSD (40,80 oder 128 Gigabyte) zum Einsatz.

Bei den Schnittstellen gibt es zwei Ethernet-, einen DVI, zwei USB- und einen Mikrofon-Anschluss. Auf der Vorderseite befinden sich zudem zwei Mini-USB- und ein Seriell-Port. Zusätzlich kann man eine SD-Karte verwenden. Da die Pokini Z ohne Lüfter funktionieren, verursachen die Geräte laut Hersteller auch keine Geräusche und verbrauchen lediglich etwa zehn Watt Strom. Der Computer ist darüber hinaus mit einer Auto-On-Funktion ausgestattet, so dass er bei Stromzufuhr automatisch hochfährt.

Das Gadget wird mit Windows 7 ausgeliefert, funktioniert aber auch mit Linux. Weitere Details und FAQs gibt es auf der Website von Pokini. Der Hersteller weist seiner Seite darauf hin, dass er nur Systemhäuser und Wiederverkäufer beliefert. Endkunden können sich aber über verschiedene Partner einen der Rechner sichern. Der Preis variiert je nach Ausstattung zwischen rund 318 und 630 Euro.