IT intim - Die Sorgen der CIOs

Pockets of Excellence an der Peripherie

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Als CIO eines Medienunternehmens stehen Sie an vorderster technologischer Front. Wie wirkt sich das auf Ihre tägliche Arbeit aus?
Andreas König, CIO ProSiebenSat.1
Andreas König, CIO ProSiebenSat.1
Foto: ProSiebenSat.1

Seit April dieses Jahres hat ProSiebenSat.1 zum ersten Mal einen zentralen CIO-Bereich für alle TV-Sender und Online-Anbieter. Davor gab es viele einzelne Einheiten mit lokalen Lösungen. Die unvollständige Integration brachte jedoch eine gewisse Entropie mit sich.

Es geht mir nicht darum, der Gesellschaft ein zentrales IT-System überzustülpen. Das würde unserem Geschäft die Beweglichkeit nehmen. Vielmehr suchen und finden wir Best-of-Breed-Lösungen und -Teams, ich nenne sie "Pockets of Excellence", häufig an der Peripherie des Unternehmens. Es gilt die besten Komponenten auszusuchen und flexibel miteinander zu verbinden.