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Playboy.com streicht ein Drittel der Stellen

12.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das US-Unternehmen Playboy, Herausgeber des gleichnamigen Männermagazins, will 92 seiner rund 720 Mitarbeiter entlassen, 44 davon in seiner Online-Einheit. Nach dem Stellenabbau werden noch 70 Angestellte bei Playboy.com beschäftigt sein. Nach den Angaben einer Unternehmenssprecherin seien die Entlassungen im Online-Bereich nicht auf die derzeitige Online-Werbeflaute zurückzuführen. Man trage mit der Restrukturierung jedoch der augenblicklichen Konjunkturdelle Rechnung.

Die Website des Erotikmagazins zählt 95.000 zahlende Abonnenten und gehört zu den wenigen Internet-Firmen, die mit ihrem Angebot sowie ihren E-Commerce-Aktivitäten und Online-Glücksspielen signifikante Umsätze erzielt. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete die Online-Einheit einen Umsatz von 13,1 Millionen Dollar. Playboy hält nach wie vor an dem Ziel fest, im kommenden Jahr mit seinen Internet-Aktivitäten die Gewinnzone zu erreichen.