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Plaut rutscht in die roten Zahlen

14.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Beratungsgruppe Plaut AG schrieb nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2001 einen Nettoverlust von 25 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das in Salzburg und München ansässige Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von fünf Millionen Euro erzielt. Laut Plaut waren für das aktuelle Defizit in erster Linie Abschreibungen auf Firmenwerte in Höhe von 3,3 Millionen Euro sowie Restrukturierungskosten von 17,3 Millionen Euro verantwortlich. Im vergangenen Oktober hatte das Unternehmen sein Sanierungsprogramm "Target Ten" eingeleitet (Computerwoche online berichtete). Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) weist Plaut einen Überschuss in Höhe von 10,5 Millionen Euro aus. Der Profit rutschte damit deutlich unter den Vorjahresgewinn von 21,4 Millionen Euro,

übertraf aber die interne Prognose von neun Millionen Euro. Auch die 2001 erzielten Einnahmen fielen mit 281,8 Millionen Euro im Rahmen der Erwartungen aus. Im Vorjahr hatte Plaut 290,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Für das laufende Jahr rechnet die Unternehmensberatung mit Einnahmen zwischen 250 und 260 Millionen Euro, der EBITDA-Gewinn soll 15 bis 15,6 Millionen Euro betragen. Die 2002 anfallenden Restrukturierungskosten bezifferte Plaut mit 3,4 Millionen Euro. (mb)