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Pixars Gewinn fällt um 47 Prozent

08.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die auf volldigitale Trickfilme spezialisierten Pixar Animation Studios, zweites Firmenstandbein von Apple-Chef Steve Jobs, haben im Ende März abgeschlossenen ersten Fiskalquartal einen Nettogewinn von 8,2 Millionen Dollar oder 15 Cent erwirtschaftet, ein Minus von 47 Prozent gegenüber den 15,6 Millionen Dollar oder 30 Cent je Anteilschein Profit aus dem Vorjahresquartal. Das ist allerdings kein Grund zur Sorge, den Pixars Geschäft schwankt enorm, je nachdem ob gerade ein aktueller Film in den Kinos läuft oder nicht. Das aktuelle Ergebnis übertraf zumindest die firmeneigene Prognose von sieben bis zehn Cent pro Aktie.

Nachdem im Vorjahresquartal "Monsters Inc." die Kassen klingeln ließ und 37,1 Millionen Dollar Umsatz bescherte, lagen die Einnahmen aktuell bei 18,7 Millionen Dollar. Der neueste Pixar-Streifen "Finding Nemo" kommt erst Ende Mai in die US-Kinos. Es ist der dritte einer Reihe von bis zu fünf gemeinsam mit Disney vermarkteten Filmen. Nach dem Erscheinen von Finding Nemo hat Pixar nun die Option, einen neuen Distributionsvertrag mit einem anderen Studio auszuhandeln. Ob dies passieren wird, ließ Steve Jobs offen. Er erklärte lediglich, Pixar befinde sich "in einer sehr starken Verhandlungsposition". (tc)